SPIDERMAN: Homecoming – Review

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Was haben Diana Prince und Peter Parker gemeinsam? Abgesehen davon, dass beide gerne in engen und knappen Kostümen die Welt vor dem Untergang bewahren auch die Angewohnheit ihren großen Leinwandauftritt in den Blockbustern der Superhelden Kollegen mit Nachdruck anzukündigen.

 Rettete Diana aka Wonder Woman nach dem Mail schreiben noch ebenso die Welt in „BvS“ so unterstütze Peter als Spiderman „TeamStark“ im letztjährigen „Civil War“.

Anders als die Amazonen Prinzessin der ihr Weg zum ersten Soloabenteuer lange verwehrt wurde durfte Spiderman seit 2002 bereits in fünf Filmen über die Leinwand schwingen.

Nach Tobey Maguire in Sam Raimi’s „Origina Trilogie“ und Andrew Garfield in Marc Webb’s Zweiteiler liegt es nun an Tom Holland die Identität Peter Parkers/ Spiderman an zu nehmen und einen der beliebtesten Superhelden Charaktere gemeinsam mit Marvel endlich, Vorsicht Wortspiel, nach Hause zu bringen.

Bereits der kurze jedoch eindrucksvolle Auftritt Spidermans in Civil War lies große Hoffnung bei den Fans aufkommen, dass mit Tom Holland endlich der perfekte Spiderman gefunden wurde. Und soviel sei bereits vorab verraten, die Casting Verantwortlichen haben hier ganze Arbeit geleistet.

Tom Holland ist die perfekte Besetzung für die Doppelrolle als Peter Parker aka Spiderman.

 Zur Story

Das Homecoming vieles anders macht als seine Vorgänger und genau damit sehr viel auch richtig macht beweisen bereits die ersten Minuten im neuesten Marvel Hit. „Babysitter“ Happy Hogan (Jon Favreau) begleitet Peter auf seinen Weg nach Berlin. Von Tony Stark angeheuert ihn am Berliner Flughafen in „Causa Cap“ zu unterstützen werden wir als Zuschauer des Videotagebuches noch einmal Zeugen von Peters ersten Einsatz mit den Avengers .

Zurück in New York ist es um Peter geschehen. Der fleißige, gewitzte Schüler setzt alles daran seinen Traum zu verfolgen und ein vollwertiges Mitglied der AVENGERS zu werden. Tony Stark rät Peter allerdings dazu erstmal auf internationale Krisen zu verzichten und sich auf die lokale Verbrechensbekämpfung zu stürzen.

Was Stark allerdings nicht ahnen kann ist, dass sich in lokalen Waffenhändler Adrian Toomes (Ex-Batman Michael Keaton) ein ernst zu nehmender Gegner verbirgt und nicht nur Peter in großer Gefahr schwebt …

 Wer ein weiteres Reboot mit Origin Story befürchtet hat kann entspannen.

Homecoming, stellt von Anfang an klar, dass neue Wege gegangen werden. Das der Film gar nicht erst versucht die Geschichte noch einmal neu zu erzählen ist ein großer Pluspunkt.

Kein Spinnenbiss, kein Onkel Ben und somit auch kein „Mit großer Macht, kommt große Verantwortung-Credo“ dass uns verfolgt.

Anders als Raimi’s und Webb’s Interpretation des Netzschwingers lässt uns Regisseur Jon Watts wissen, dass sein Spiderman richtig Spass am Superheld sein hat.

Die Entscheidung Spiderman als 15-jährigen High School Schüler zu zeigen der nicht nur mit den alltäglichen Schwierigkeiten des Erwachsen werden zu kämpfen hat sondern auch noch seinen Platz in der Welt der Superhelden zu finden versucht war eine riskante. Die sich mehr als bezahlt gemacht hat.

Spiderman: Homecoming erinnert teilweise mehr an eine High School Comedy als einen weiteren Streich aus dem Hause MARVEL. Watts nutzt das HighSchool Setting nicht nur als seichten Background, sondern zeigt das alltägliche Leben eines Jugendlichen wieder an den wir uns alle selbst noch erinnern können.

Mit jugendlichem Charme, viel Witz und der richtigen Prise Herz schlägt Homecoming wirklich neue Wege ein und schafft es sogar den „Fluch des Bösewichtes“ zu brechen.

Michael Keatons Verkörperung des Antagonisten Vulture zählt tatsächlich zu den besten in der kompletten Marvel Reihe. Diesmal haben wir es nicht mit einem zornigen Adoptiv Bruder oder einer künstlich erschaffenen Intelligenz zu tun die beschlossen haben die Welt zu vernichten.

Adrian Toomes wird auch nicht von einer außerirdischen Macht befehligt, sondern macht sich jene nur zu nutzen um seine Familie versorgen zu können. Im Grunde der Heisenberg im Marvel Universum.

Ließen die Trailer vorab befürchten Tony Stark aka Iron Man würde unseren jungen Suerhelden die Show stehlen bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht und jeder Auftritt eines Avengers wirkt nie erzwungen oder unpassend und nimmt sich dabei auch nicht immer ganz ernst.

Und genau, dass ist auch das Erfolgsrezept von Homecoming. Man merkt einfach wieviel Spaß alle Beteiligte haben und das ist in höchsten Massen ansteckend und macht den neuesten Spiderman zu einem höchst erfreulichen Sommer Blockbuster.

FAZIT:
15 Jahre, 2 Regisseure und 5 Filme später landet Spiderman mit einem großen Knall zurück bei Marvel. Tom Holland ist der perfekte Peter/Spiderman und liefert daher auch einen solchen ab. Spiderman: Homecoming ist Popcorn Kino auf ganz hohen Niveau und macht einfach Lust auf mehr.

 

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